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5. Petrus hatte noch nicht ausgeredet, so wurde IesuS mit Moses und Elias durch eine lichte Wolke den Augen der Apostel entzogen. Und aus der Wolke hörte man die Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, dessen Unterricht sollet ihr gläubig annehmen, und aus seine Verheißungen fest vertrauen.
6. Aus dieser ganzen Erscheinung mußten sie aus eine besondere Gegenwart Gottes schließen, und deshalb waren sie mit Furcht erfüllet.
8. Nachdem sie ihre Augen ausgehoben, war die himmlische Erscheinung vorüber. Den Moses und Elias sahen sie nicht mehr. Jesus stand allein vor ihnen.
9. Jesus besah! ihnen, diese himmlische Erscheinung erst dann bekannt zu machen, wenn er von den Todten würde auserstanden sein, damit nicht durch die zu frühe Bekanntmachung derselben die irdisch gesinnten Juden — von dem Dorurtheile eines irdischen Messias verblendet — in solchem Vertrauen aus dessen Macht sich gegen die Römer empören, und alsdann Jesum, der ein solches Unternehmen nicht begünstigen könnte, um so mehr hassen und seine Lehre verfolgen möchten. Und wo wäre, wenn Jesus noch vor seinem Leiden allgemein als der verheißene Messias wäre anerkannt worden, der Kreuzestod — der Ver-- söhnungstod Jesu geblieben? Wo wäre geblieben das rührendste und nachahmungswürdigste Beispiel, welches der Heiland in seinem Leiden und Sterben uns Menschen gab ? — Jesus sollte zur Erlösung der Menschen zuvor sterben, und erst nach seinem Tode sollte das Licht seiner göttlichen Sendung, der Glanz seiner göttlichen Würde überall durchbrechen, und er als der erwartete Messias, als der göttliche Heiland der Welt allgemein anerkannt und angebetet werden.
u. Der himmlische Vater selbst hat Jesum feierlich als seinen vielgeliebten Sohn erkläret, und uns besohlen, dessen Lehre willig anzunehmen, und genau zu befolgen. Jesus ist also wahrhaft GotteS Sohn; — seine Lehre ist göttlich.

