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b. Die Seelen der Verstorbenen leben (wie Moses und Elias) auch nach dem Tode des Körpers noch fort. Die Seele des Menschen ist also unsterblich.

a. Wenn es den Aposteln schon so große Freude machte, Jesum in seiner Verklärung aus Erden zu sehen, die doch nur ein schwaches Vorbild jener göttlichen Herrlichkeit ist, die er bei dem Vater hatte, ehe die Welt war: wie groß muß erst die Seligkeit sein, welche die Frommen und Gerechten dort im Himmel bei Jesu genießen werden! Aber nur jene, die eines reinen Herzens sind, werden Gott anschauen. Trachten wir daher, unser Herz stets rein von allen bösen Gedanken und unordent­lichen Begierden zu bewaren, und Jesu, unserm erhabensten Dorbilde, durch Nachahmung seiner Tugenden, immer ähnlicher zu werden, damit wir dahin kommen, wo Jesus ist, in die Herrlichkeit des Vaters. Nichts Unreines kann in das Himmel­reich eingehen.

b. Die Religion Jesu ist eine göttliche Lehre, ist Gottes Wort an die Menschen. O, bestreben wir uns, dieses Wort Gottes an uns Menschen recht oft und aufmerksam anzuhören, es tief unserm Gemüthe und Gedächtnisse einzuprägen, und durch dasselbe uns recht oft zum Guten zu ermuntern, in Leiden und Widerwärtigkeiten uns zu trösten, und bei Gefahren und Ver­suchungen zur Sünde uns zu stärken, damit wir der Sünde nicht unterliegen.

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Evangelium am dritten Sonntage in . der F a st e n. S. 51.

Inhalt. Das vorliegende Evangelium stellet uns das Reich des Satans und das Reich Gottes im Gegensätze dar. Jesus vertreibet den bösen Geist, und beweiset sich als den Stärkeren, der gekommen ist, dem bösen Geiste seine Macht zu