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28. Jesus sagte: Ja freilich — aber nicht nur meine Mutter, sondern alle jene sind selig zu Preisen, welche mit Demuth und Freude meine Lehre anhören, und dieselbe genau befolgen.
Maria, die Mutter Jesu, verdient ihrer vorzüglichen Tugenden und ihrer erhabenen Würde wegen als Mutter Gottes -— unsere hohe Verehrung. Mit vollem Rechte verdient sie als die Auserwählte, als ■ die Glücklichste unter allen Frauen, gepriesen zu werden.
3 . Hüten wir uns vor Hass und Neid; wenn wir uns von dieser lasterhaften Gesinnung beherrschen lassen, so werden wir nichts schön, gut und lobenswürdig an unserm Nebenmenschen finden, ihm überall böse Absichten unterschieben, und jede seiner Tugenden im falschen Lichte darstellen. Dieß thaten die Pharisäer mit den Lehren, Thaten und Wundern Jesu, weil sie ihn hassten und beneideten.
b. Hüten wir uns vor dem Rückfalle in unsere vorigen Sünden. Denn immer schwerer wird die Besserung, zuletzt wird die Sünde zur Gewohnheit und zweiten Natur, und verlässt uns selbst im Tode nicht.
6. Wir können Maria, die.heiligste Jungfrau, nicht besser verehren, als wenn wir uns nach ihrem Beispiele bestreben, die Lehre ihres göttlichen Sohnes immer besser kennen zu lernen, und immer williger und genauer zu befolgen, das Wort Gottes andächtig zu hören, und dasselbe in unserem Herzen zu bewaren.
23.
Evangelium am vierten Sonntage in der Fasten. S. 33.
Inhalt. Jesus gieng in eine wüste Gegend, und eine große Menge Volkes folgte ihm nach. Nachdem er das Volk belehret hatte, speisete er aus eine wunderbare Weise 5000 Menschen
Erkl. d. sonn- und festt. Evang. 0

