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a. Jesus kannte mit göttlicher Allwissenheit die Bedürf­nisse des Volkes, und hat mit göttlicher Macht und Güte den­selben abgeholsen. Jesus ist wahrer Gott.

b. Die Juden erwarteten zu den Zeiten unsers göttlichen Heilandes allgemein den verheißenen Messias, und viele erkann­ten ihn als denselben aus den vielen und großen Wundern, die er wirkte, und aus den Weißagungen der Proseten von dem verheißenen Messias, welche alle an Jesu eingetrossen find.

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a. Nachahmungswürdig ist das Beispiel des Volkes, wel­ches aus Begierde, die Lehre zu hören, und seine Wunder zu sehen, die Beschwerden eines weiten Weges und selbst die leib­lichen Bedürfnisse des Hungers und Durstes nicht achtete. Trachten wir, diesem Beispiele nachzufolgen, und keine Be­schwerden zu scheuen, um das Wort Gottes anzuhören.

b. Wir sollen vor und nach jedem Genüsse einer Nahrung oder einer andern Wohlthat an Gott, den Geber alles Guten, denken, und Aug' und Herz dankbar zu ihm emporheben.

o. Nichts soll von einer Gottesgabe unbenützt zu Grunde gehen; das Überflüssige soll niemals verderben oder verschwen­det werden. Auf die Brosamen, die von dem Tische des Reichen fallen, ist überall ein Lazarus angewiesen. Unser Überfluss ist der Antheil unserer ärmeren Mitbrüder. Wir sollen also spar­sam sein, um anderen wohlthun und mittheilen zu können.

24.

Evangelium am fünften Sonntage in der Fasten. S. 36.

Inhalt. Jesus lehrte in dem Tempel und hielt eine Rede voll Kraft und Wahrheit, in welcher er den versammelten Juden seine göttliche Sendung bewies, sie ihrer Unbußfertigkeit wegen anklagte, und seinen Kreuzestod vorhersagte. Dieser