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evangelische Abschnitt ist das Ende dieser Rede. Jesus wider­legt die Lästerungen seiner Feinde, und als sie ihn steinigen wollten, gieng er mitten durch sie aus dem Tempel.

Joh. 8, '4659.

In der Zeit sprach der Herr Jesus zu den

Scharen der Juden: Wer aus euch kann mich einer 46 Sünde beschuldigen? Wenn ich ' euch die Wahrheit sage, warum glaubet ihr mir nichts Wer aus Gott 47 ist, der höret auf Gottes Wort; darum höret ihr nicht darauf, well ihr nicht aus Gott seid. Da ant- 48

warteten die Juden, und sprachen zu ihm: Sagen

wir nicht recht, dass du ein Samaritan bist, und einen Teufel hast? Jesus antwortete: Ich habe keinen 49 Teufel, sondern ich ehre meinen Vater, ihr aber ent­ehret mich. Doch ich suche meine Ehre nicht; es.ist 50 einer, der suchet und richtet. Wahrlich, wahrlich, sag' 51 ich euch, wenn jemand meine Worte hält, wird er in Ewigkeit den Tod nicht sehen. Da sprachen die Juden: 52 Nun erkennen wir, dass du einen Teufel hast. Abra­ham und die Profeten sind gestorben, und du sagst: Wenn jemand meine Worte hält, der wird in Ewig­keit den Tod nicht kosten! Bist du denn größer als 53 unser Vater Abraham, der gestorben ist? Und die Profeten sind gestorben. Was machest du aus dir 54 selbst? Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst, ehre, so ist meine Ehre nichts; mein Vater ist es, der mich ehrt, von welchem ihr saget, dass er euer Gott sei.

Doch ihr kennet ihn nicht; ich aber kenne ihn, und 55 wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner, gleichwie ihr. Ich kenne ihn, und halte seine Worte. Abraham, euer Vater, hat frohlockt, dass 56 er meinen Tag sehen werde; er sah ihn. und freute sich. Da sprachen die Juden zu ihm; Du bist noch 57 nicht fünfzig Jahre alt, und hast Abraham gesehen? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, sag' ich 68 euch, ebedenn Abraham war, bin ich. Da hoben sie 59