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Manschen, und verdienen schon deswegen unsere Sorge. Traurig, wenn wir sie nicht selten we­niger als unser Schooshundchen betrachten!

Kaum hatte sich der Ruf von der Ankunst Jesu in dieser Gegend verbreitet, so schickte er Abgeordnete aus seinen jüdischen Freunden an ihn, und ließ ihn um die Gesundmachung seines Knech­tes bitten. , Er ist cs werth, sagten sie, denn er liebet unser Volk, und hat uns eine Synagoge erbauet." Jesus stand keinen Augenblick an, son­dern sagte sogleich *Ich will kommen und ihn gesund machen." Aber der sich für unwerlh hielt selbst zu Jesu zu kommen, hielt sich nun für tesio unwürdiger, daß Jesus selbst zu ihm käme. Er schickte ihm also einige feine» Freunde entgegen, und Ueß ihn bitten, sich diese Mühe nicht zu geben, weil schon ein Wprt seines Mundes genug sey, den Kranken Knecht zu heilen. Jesus ließ sich nicht abhalten, und nun kam der Hauplmann selbst, und bekannte Jesu seine Unwürdigkeit: Herr- sprach er, ich bin nicht würdig, daß du eingehest unter mein Dach, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn auch rch bin ein Mann, der Obrigkeit unterthan, und habe Soldaten unter meinem Befehle, und wenn ich Einem sage: Komm! so kommt er; und zu einem Andern : Geh! so geht er; und zu mei­nem Diener thu das! so thut ers " Ein solcher Glaube, welcher auf den bloßen Laut eines Wor«- tes die Krankheiten heilbar denkt, mußte bey ol­len Anwesenden Verwunderung erregen; Jesus sagte es auch zu den Umstehenden, daß er keine»