solchen unter den Israeliten selbst gefunden habe,, und daß viele vom Aufgang und Niedergang kom­men , und bey Abraham, Isaak und Jakob Platz nehmen; die Kinder des Reiches aber hinausge- morfen würden, u d dann wandte er sich voll Freundlichkeit zu dem gläubigen Hauplmann: Ged bnt sagte er ihm, dir geschehe, wie du ge­glaubt! MV'

Also nicht den rechten Glaube» haken, son­dern nach dem rechten Glauben gesinnet seyn, und leben, ist cs, was Jesus lobet, und belohnet. Recht­gläubig hielten sich alle Israeliten, und verachteten Alle, die anders dachten, als sie, aber weit waren sic entfernte von den frommen Gesinnungen und Gottgefälligen Glaubcnswerken, zu welchen sie die Wahrheiten, die sie glaubtsy, und nach ihren hei­ligen Büchern glauben sollten, hätten erwecken svl- len. ' Der recht glaubt, ist fromm gegen Gort ge- Hnnt, und unterwirft sich seinem Willen mit Ehr­furcht. Vertrauen, Gehorsam und Liebe; unter­richtet sich in seinen Berufspsiichten, und handelt menscl'cusrermditch gegen jedermann. Solche Recht­gläubig? nehmen Platz an der Seite der gläubigen Vater Abraham, Js ak und Jakob, und genies- sen els ihre rechtmäßige Kinder die verheißenen . Freuden in Gottes ewigem Reiche.,

Der gläubige Hauptmann ging gekrofs zu­rück in sein Haus, und fand, daß fein Knecht rn eben dem Augenblick seine Gesunohm wieder er­langet batte.