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Landwege am Gestade dahin, und eine Menge war ihm zuvorgekommen. Jesus vergaß bcym Anblicke so vielen Volkes seine eigene Ruhe, er­barmte sich über sie, weil sie wie Schafe ohne Hirten waren , lehrete sic, und heilte ihre Kranken.

Unter diesen wvhlthätizen Beschäftigungen war die Tageszeit verflossen, und seine Jünger erinnerten ihn, weil es schon spat und der Ort wüst war, das Volk zu entlassen, damit sic sich in den umliegenden Ortschaften mit Lebensmitteln versehen könnten. Aber Jesus sagte ihnen:Ge­bet ihr ihnen zu essen ?" Die Jünger nahmen die. se Worte im buchstäblichen Sinne, und waren berei.willig in die nächsten Ortschaften zu gehen, und Brod für die Volksmenge zu kaufen. Die Jünger zeigten hier noch viele Schwachheit im Glauben, und hatten bey weitem noch nicht jenes Zutrauen auf Jesu Allmacht und Güte, als sie es durch seinen Umgang und die Menge der Wunder unterrichtet hatten seyn sotten. Um sie noch mehr zu prüfen, fragte er sogar den Philippus, wchcr wohl für eine so große Menge Brod zu haben seyn würde? Philippus glaubte, daß zweyhun. dert Denaricn (etwa zehn Krcuzerstücke unftrs Geldes) kaum dahin langen würden , daß ein je­der nur ein klein Stückchen Brod erhielte.

Jesus erkundigle'srch hierauf, wie viel Bro- de bey der Hand waren, und erhielt von Andreas, des Simon Petrus Bruder, die Nachricht, daß ein Knab unter dem Volke wäre mit fünf Ger- flenbroden und zween Fischen.Aber, setzte er hin­zu, was ist das für so viele?" Und so sa^en sie