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glänzte wie die Sonne: seine Kleider warfen einen blendenden Schimmer von sich, und wurden weis- ser als der Schnee." Aber schon diese waren hinlänglich, den Jüngern einen Blick in den Him­mel zu gewähren, und sie aus den blendenden Glanze schließen zu lassen, wie grvj die Freuden seyn mögen, die Gott denen, die iln lieben, be­reitet hat.

Bey dieser himmlischen Verklaung Jesu er­schienen zugleich Moses und Elias, zvep Männer, welche für die richtige Erkennlniß uid Verehrung des einzigen wahren Gottes kräftig geeifert und ausharrend geduldet haben, und besprachen sich mit ihm gerade über das große Ereignß seines Lei­dens und Sterbens zu Jerusalem, dm vorzüglich Petrus aus frommer Anhänglichkeit nid Liebe ge» gen seinem göttlichen Lehrer widersirochen hatte. Die Jünger konnten daraus abnehmn, daß Jesu Leiden und Tod in den weifen Plai GotteS zur Beglückung der Menschen gehöre',, md Jesus we­der Moses noch Elias sey, für wiche die Men­schen ihn hielten.

Petrus, war theils aus Furch, thei'ls aus inniger Herzcnsrührung fast gani außer sich, und da die beyden Männer Jesum Erlassen hatten, sprach er zu ihm:Herr! hicrnsts für uns gut seyn! Willst du; so bauen wir Irey Hütten. Dir eine, Most eine, und Elia eine/j Der gute Mann vergaß sich selbst, und es war stiner Uneigennü- tzigkcit genug, wenn nur Jesus rnd seine Freun­de mit Wohnungen versorget wäien. Aber noch redete er, als sic eine lichte Molke umgab, und