24- Jesus der wohltha'tige Kinder^ freund. (Matth. 19, 13 15. Luc. 15.— 17.)
U nter den vielen Menschen, welche an den AuS- fpendungen der Wvhlthaten Jesu Theil nehmen wollten, waren auch gute, und für die künftige Beglückung ihrer Kinder besorgte Mütter. Diese brachten ihre unschuldigen Kleinen herbeygeführt und getragen, und balhen den sanften guten Menschenfreund, daß er seine Hände zum Segen auf sie lege, und für sie zu Gots belhe. Möchte dieses Beyspiel die Mütter unserer Zeit ermuntern, ihre Kinder von den ersten Tagen an durch Fröm- migkeit uNd wachsame Erziehung Jesu zuzuführen; wie fromm und gut möchten diese werden, und den vollen Segen des göttlichen Kinderfteundes verdienen« Leider! daß wir in diesen Jahren unfern Kindern alle Unarten erlauben, unter dem nichtigen Grunde: „Sie verstehen es noch nicht." Das junge Baumpstanzchen trägt auch weder Dln- then noch Früchte, und denr.och muß es. vom ersten - Anfkeimen seines Saamcnkornes bis dahin ge- psteget und mühsam besorget werden.
Jesus, so sehr er auch von seinen Reisen und den unausgesetzten Bemühungen abgemattrl

