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t>er Anführung des römischen Prinzen Titus gc- nau in Erfüllung ging.
Solche Angriffe auf ihre rachsüchtigen Ränke, die ihnen zugleich bewiesen, wie tief Jesus in ihr la- stcrvolles Herz hineil'«.lickte, waren ihnen unerträglich, und um nicht mehr heimlich, sondern offen seinen Sturz zu befördern, hitlkcn sie Rath, und nah- wen ihre Zuflucht zu einem Mittel, welches gewöhnlich Falschheit und heimliche Lücke zum Un. tergange des schuldlosen offenen Mannes angewen- det haben. Sie suchten ihn durch verfängliche Fragen zu einer Rede zu dringen, welche sie nach ihrer Herzensbosheil verdrehen, und zu seinem Verderben benützen könnten.
Solche Wege sehen wir heut zu Tage die Bosheit noch zum Sturze des geraden, rechtschaffenen, offenen Mannes einhergehen. Ihn in geheim ver« laumden, lästern, ihm Glauben und Ansehen benehmen , sind gewöhnlich die Anfänge; gelangt man hier nicht zum Zwecke, so faßt man Anschläge auf den Verlust seiner bürgerlichen Freyheit. seiner Ehre , seines Vermögens und selbst /eines Lebens. Möchte unsere brüderliche Duldsamkeit alle^ die blutigen Merkmale »i'grn, welche der verfolgende Sectengeist in der Geschichte der Menschheit ein- - gczrichnet hat!
Nach gehaltenem Ralhe trugen sic einigen ihrer Jünger auf, sich mit den Hervdianern, Leuten, die der Parthcy des Königs zugelhan waren, zu Jesu zu begeben, und ihm solche Fragen oorzulegen, in deren Beantwortung, sie mochte nun wie immer ausfallen, er r.elhwcndig gefangen werden

