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28. Einsetzung des heiligen Abendmahl ' leb. (Matth. 26.)
Qfto# zwep Tage waren bis auf Ostern, und es waren diese zugleich die einzigen, welche noch Jesu zu leben übrig waren. „Ihr wisset, sagte er seinen Jüngern, daß nach zwey Tagen Ostern wird, und deS Menschen Sohn wird überantwor» tet werden', damit er gekrcuzlget werde." Die Priester und Schrifkgelehrten, die Pharisäer und Vvlksältesteu kamen häufig zusammen und berath- schlagtcn sich, wie sie Jesum mit List fangen und als einen Verbrecher zum Tode befördern könnten.
Ehe dieß geschah, wollte Jesus seinen Jüngern und allen seinen Anhängern in den nachfolgenden Zeiten ein Denkmal zurücklassen, das sie ewig an seine Liebe und Menschenfreundlichkeit er, innern sollte. Er war ihnen zu virl Freund, nannte sie aufrichtig seine Freunde mit dem herzlichsten Wunsche, daß sie es stets dnrch Befolgung dessen waS er ihnen befohlen hatte, bleiben sollten. Und so erfüllte er zugleich die Pflicht eines Freundes, der sein Angedenken unter seinen Freunden gerne stets erhalten wollte, damit ihnen dir Vortheile und der Ruhen allezeit zuflöße, die er vermöge seiner Macht an die fromme Erinnerung und Teilnahme angeknüpft hat.

