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den lassen, wenn ihm nicht Jesus mit dem Aus­schlüße auS seinem-Reiche gedrohet hätte. Aber auch er war cs, der seine Anhänglichkeit an Je- sum für unerschütterlich hielt; mochte er immer von Jesu hören, daß sich heute alle an ihn är­gern würden, so konnte er sich immer nicht von einer Wankelmüthigkeit in seinem Herzen überzeu­gen :Herr! sagte er, ich bin bereit mit dir ins Gefängniß, und in den Tod zu gehen." (Luc. 22, AZ-)

So muthvoll sind wir Menschen, wenn die Gefahr noch abwesend ist, oder wir sie wenigstens nicht so nahe dünken. Aber wie bald werden wir überzeugt, daß unser Muth ein vermessenes Zu­trauen auf unsere schwachen Kräfte war. Des­wegen sagte auch Jesus diesem auf sich selbst so viel vertrauenden Jünger:Ich sage dir, Pe­trus ! der Hahn wird heute nicht grähen, du ha- best denn dreymal gelaugnet, daß du mich kennest."

Diese väterliche Warnung hätte nun wohl den kühnen Petrus in das eigene Vermögen seiner Kräfte zurückführen, und seinen Muth Niederschla­gen können; aber Petrus glühte noch voo diesem Feuer, und selbst im Garten, als Jesus gefan­gen ward, gab ihm sein Eifer daS Schwert in die Hand, und hieß ihn seinen göttlichen Lehrer vor dem Angriffe der Feinde vertheidigen. Aber was waren zwey Schwerter gegen die bewaffnete Men­ge? Dem sanften Jesus waren sie zwar genug, den Jüngern die Gefahr dieser Stunde begreiflich zu machen, aber nicht die Gefahr von ihnen ab» juwenden. Daher heilte er auch dsn vom Petrus

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