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ftutig seines göttlichen Lehrers, zu der ihn sein vermessenes Zutrauen auf eigene Kräfte verleitet hatte, die Quelle desselben. Dieß gab ihm im Garten das Schwert in die Hand; dieß hieß ihn sich unter die Dienerschaft zu wagen; dieß ward aber auch überzeugt, was auch der beste Mensch aus seinen Kräften vermöge. Wäre dieß für viele ein warnendes Beysoiel, es sey sicherer mit Mißtrauen auf sich selbst Gefahren zu- fliehen, als mit einem großen Zutrauen sich in dieselben wagen!
Jesus war indessen seiner Lehre wegen verhöret, und der Wache bis zum folgenden Tage übergeben worden. Hier wandte er sich nach dem Petrus um, und diesem kamen nun die väterlich warnenden Worte inS Gedächtniß zurück, und das abermalige Krähen des Hahnes brachte ihn vollends zur Besinnung. Unerträglich war ihm der Ort, wo er so schändlich an seinem liebvollcn Lehrer gehandelt hatte: er ging hinaus, und weinte bitterlich.
Und so lerne der mit Petro fiel, auch mit demselben weinen! Gottes erbarmender Blick sieht langmüthig auf uns herab, und erhellet die Nebel, die uns die nähere Kenntniß unsers Innern verhütten. Dann ist es Zeit ohne Verweilen uns aufzumachen, uns von Orten, Gelegenheiten und Personen zu trennen, die uns gefährlich waren, um das Begangene mit bittern Thränen der Reue zu tilgen. Petrus kam wieder zu Gnaden, und perherrlichte Jesu Namen unter Juden und Heilen,

