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dazumak entgangen war, als sie ihn sich zum Kö. nrge ausrufen wollten.
Den Häuptern der Priesterschaft war diese richtige Erklärung des heidnischen Richters äußerst unangenehm^ und sie konnten sich gar nicht überreden daß ein Mann, der kein Jude war, und kein geschriebenes Gesetz kannte, heller als sie sehen sollte. Sip verharrten auf ihrer Anklage, und suchten ihn als einen Aufrührer, der das Volk durch ganz Galiläa ausgfwiegelt hätte, verhaßt zu machen. Als Pilatus hörte. Jesus sev ein Galiläer, schickte er ihn zu dem HerodeS, der dazumal in Jerusalem sich befand, und übertrug diesem als den eigentlichen Richter dieses Landes, diese ganze Sache.
Hcrodes hatte viel von Jesu gehöret, und freute sich über diese schöne Gelegenheit von ihm ein Wunder zu sehen. Aber diese Zeit war vorüber, und Jesus zeigte ihm kein anders, als daß er bey der ungerechtesten Behandlung schweigen könne. Indessen zog dieß dem unschuldig Leidenden eine neue Kränkung zu, daß er in ein weißet Kleid wie ein Thor vom Könige und seinem ganzen Hofstaate verspottet ward. So wenig fähig waren sie sämmtlich die Weisheit im Schweigen, und die Seclengröße Jesu zu bewundern.
Jesus ward nun wieder zu Pilatus zurück- geführet, und dieser ließ alsobald die Priesterschast und die Glieder des Rathes znsammenkommen, und erklärte ihnen abermals, daß er keine Schuld an ihm sinde, und selbst Herodcs keine an ihm gef'inden habe, aber dennoch wollte er ihn >züch-
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