Anweisung jede Art von Papparbeit zu verfertigen.

Daß keine der mechanischen Nebenbeschäftigungen dem Manne jeden Standes, wie auch dem Knaben, so angenehm und nützlich ist, als die Kunst in Pappe zu arbeiten, leidet wohl durchaus keinen Zweifel. Selbst Damen üben gerne in müsstgen Stunden ihre Ger schicklichkeit und ihren Geschmack in der Verfertigung solcher Gegenstände, denn auch ihnen steht diese Be- schäftigung weit näher, als viele andere, besonders durch das Ueberziehen mit gestickter und anderer weib­lichen Arbeiten, Umwinden mit Chenille, Wolle, Seide u. s. w.; daß manche der Papparbeiten, was die äußere Zierde betrifft, ohne weibliche Hände nicht wohl vollendet werden können. Eben so gewiß ist es, daß diese Kunst, in Schulen und Erziehungsanstalten gelehrt, eines der besten Bildungsmittel zur Kunstfertigkeit und Geschicklich­keit in den meisten Verhältnissen des Lebens ist, und in allen Bildungsanstalten mehr oder weniger angewandt zu werden verdient. Sie hängt vorzüglich durch Geometrie und Zeichnen, mit dem Unterrichte zur allgemeinen Bildung genau zusammen; sie ist sowohl dem Erwachsenen als

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