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innerte, in welchen ich als Kind mit einem Stücke von einem zer­brochenen Spiegel die Sonnenstrahlen an die Wand zu werfen und mich an den vergeblichen Bemühungen meiner Spielkameraden zu belustigen pflegte, welche den Hellen Fleck zu Haschen suchten.

Es fehlten mir noch drei Monate zu der Zeit, in welcher es uns durch das Gesetz wohlwollend gestattet ist, unfern Namen als mündig" zu betrachten. Doch ich entsinne mich, daß ich bisher meinem Leser noch nicht mitgetheilt habe, welchen Namen ich da­mals trug er lautete nämlich Ardent Troughton. Ich weiß nicht, warum man mich in der Taufe Ardent nennen mochte, wenn nicht etwa der Grund darin lag, daß die Spanier es lieben, ihren Kindern Adjektivnamen zu geben, zum Beispiel PiuS, Jnnoncenz, BcnedictuS u. f. w., womit sie vielleicht andeuten wollen, daß sie derartige Eigenschaften an ihren Kindern vermuthen oder wünschen. Wie dem übrigens scvn mag, ich wurde eben Ardent*) getauft, und so lange mich das Gesetz noch als unmündig erklärte, schien dieser Name einen possierlichen Gegensatz zu meinem Wesen zu bil­den. Ich mußte viele Witzeleien darüber hören, bei dem gering­sten Anlasse ein feuriger Liebhaber, ein feuriger Bewunderer u. s. w. sepn, bis am Ende die Verfolgung den entgegengesetzten Weg ein­schlug und ich Ruhe und Zufriedenheit in dem Afternamen O-uiet Troughton fand.

Und ich war wirklich ruhig. Ich bewahrte stets einen gelasse­nen Anstcnd, welchen Miß Agatha Falk eine wundervolle Ruhe zu nennen beliebte. Ich lebte im Frieden mit mir selbst und mit aller Welt, und obschon ich hin und wieder Zeuge von leideuschaftlichen Ausbrüchen war, so konnte ich mir dieselben doch nur als Ver­irrungen des Verstandes vorstellen. Ich war damals in der That so moralisch stumpf, daß ich Miltons erhabene Gesänge für unna­türlich und den gigantischen Kampf der Leidenschaften auS ShakeS-

*) Feurig.