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noch einmal um und beschenkte mich mit einem ihrer unaussprechlichen Blicke, mich dadurch eigentlich in ein Kreuzfeuer nehmend, welches, wie die Taktiker wissen wollen, von allen Salven die wirksamste ist. Ich that einen Schritt vorwärts, um ihr weißes Händchen zu ergreifen; aber meine natürliche, oder anerzogcne Ruhe ließ mich Halt machen, so daß der gedachte Schritt nur der Vorläufer einer tiefen Verbeugung war, worauf ste durch die Thüre verschwand. Am andern Morgen früh befand ich mich an Bord der Brigg Jane, welche vor Gravesend lag und nach Barcelona bestimmt war.
Ich hatte all mein Gepäck mit der Regelmäßigkeit und Ordnungsliebe, die nun ein Theil meines Charakters geworden war, untergebracht; der gedunsene, polternde Schisssmeister betrachtete mich daher für einen verzärtelten Milchbart und zeigte anfangs gute Lust, mich verächtlich zu behandeln, obschon sein altes schlechtes Schiff durch meinen Vater gehäuert war. Meine Stellung an Bord dieses Fahrzeugs war die erste wahre Widerwärtigkeit in meinem Leben, obschon dadurch meine gewohnte Ruhe nicht überwältigt wurde. Der Meister hatte mir allerdings seine sogenannte Staatskajüte abgetreten, aber der ganze Staat, den ich daran bemerken konnte, war ein ganz staatsmäßiger Schmutz und weiter nichts.
Wir hatten die Mündung des Kanals noch nicht erreicht, als ich schon die Enideckung machte, daß TomkinS ein unwissender, betrunkener, roher Bursche war, und daß die werthvolle Ladung trockener Güter, die seiner Obhut vertrant worden, unaufhörlich Gefahr lief, durchnäßt zu werden, während ich selbst Mühe hatte, mich vor dem Tode des Ertrinkens zu bewahren. Sein Mate war ein besserer Seemann, aber ebenso mißlaunig und mürrisch, als fein Befehlshaber roh und trunkliebend. Die Matrosen bestanden aus so zerlumpten, trägen Burschen, daß Tomkins sie der Wohlfeilheit nach aus dem Spitale gemiethet zu haben schien.
Das einzige lebende Wesen an Bord, bei welchem ich einige Geselligkeit entdecken konnte, war ein großer Reufoundländerhund,

