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Der Hauptinhalt dieser Rede hatte mich in hohen Zorn ver­setzt, aber der letzte Satz war in so ergreifendem und tiefem Tone der Wehmuth gesprochen einem Tone, der einen so völligen Ge­gensatz mit der übrigen wilden, rücksichtslosen Haltung des Mannes bildete, daß ich plötzlich die Absicht einer summarischen Rache zü­gelte, obschvn ich kaum wußte, wie ich dieselbe hätte zur Ausfüh­rung bringen können. Ich hielt mich daher an dem Luvtackelwerk fest und antwortet mit einer Ruhe, die mich selbst überraschte:

Mr. Gavel, Ihr verweigert mir Gerechtigkeit, weil Ihr mich nicht für einen Mann, sondern Eurer eigenen Ausdrücke zufolge

für ein Geschöpf haltet, das unter demselben sieht. Euer Be­ruf ist nicht, der meinige auch kann ich mich Eurer Kennt­nisse und Eurer Fähigkeit, Gefahren zu ertragen oder bei diesem schrecklichen Wogengebrause festen Fuß zu fassen, nicht rühmen. Aber man kann dieser Eigenschaften entbehren und doch ein edles Herz, einen festen Willen und einen hoben Muth besitzen, den der Ungebildete nicht einmal zu begreifen vermag. Ich will mir zwar nicht anmaßen, daß ich diese Befähigungen in besonders hohem Grade besitze, hoffe aber doch, daß genug davon in meinem Innern wohnt, um mich ebenso gut einen Mann zu nennen, als es Ja­mes Gavel, der erste Mate von meines Vaters gemietheter Brigg, der Jane, ist."

Beweist cs," versetzte mein Gegner stöckisch.

Ich will eS beweisen, sobald sich die Gelegenheit dazu bietet

und wenn dies geschehen ist, so werdet Ihr Euren Jrrthum ein- sehen und mich um Verzeihung bitten. Dies ist der erste Streit, den ich in meinem Leben gehabt habe, und ich bitte demüthig zum Himmel, daß es der letzte seyn möge denn öftere Wiederholun­gen könnten mich in einen Teufel umwandeln."

Gut, Ihr sprecht ehrlich, Mr. Troughton. Gelegenheiten werden sich ehestens von selbst bieten. Dies ist ein dem Untergange verfallenes Schiff. Die Todtenfeuer haben gestern Nacht eine ganze