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im Geiste; denn verlaßt Euch darauf, wir werden sehen, wie Jeder vvn uuS den Tod hinnimmt, noch ehe viele Tage vorüber sind."

Ich befolgte feinen Rath, ohne die mir angebotene Hand zu nehmen nicht, weil ich ihm noch Groll nachtrug, sondern weil mein Stolz mir nicht gestattete, zu glauben, daß ich ihm schon eine besonders große Probe von Mannheit gegeben habe. Als ich die Kajüte erreichte, fand ich, daß der Zimmermann eben mit Einsetzen der sogenannten Todtlichter in die Fenster fertig geworden war ferner, daß der Steward und der Kajütenjunge mir ein leicliches, trockenes Lager bereitet hatten. Das Wasser, welches die Brigg bei ihrem Deinsen gefaßt hatte, war nicht in meinen Koffer gedrungen, so daß ich also leicht zu einem völlig trockenen Anzug kommen konnte. Meine Seekrankheit war ganz verschwunden, und ich wurde seitdem nie wieder davon belästigt.

Auch der Meister hatte sich angekleidet und gab sich mit großem Mifer auf's Neue einem viehischen Trinken hin. Seinem rauschmit­theilsamen Drängen, mich seiner schändlichen Schlemmerei anzu­schließen, hielt ich nur eine verächtliche Abweisung entgegen, wo­für er alles Mögliche und Unmögliche über mich hernntersiuchte; aber nach einer kurzen halben Stunde mußte er auf's Neue in völlig besinnungslosem Zustande zu Bette gebracht werden.

Ehe ich mich niederlegte, that ich ein Gelübde, wenn ich je Spanien wohlbehalten erreiche, solle die Jane das letzte Schiff sehn, das Josua Tomkins je kommandirt hatte, wenn gleich ich noch nicht mit mir eins werden konnte, ob ich für James Gavel das Wort reden wolle. Ich schlummerte bald ein und that gegen mein Er­warten einen gesunden Schlaf, so daß ich am nächsten Morgen nicht nur erfrischt, sondern fast wohlgcmuth erwachte.

Erft um neun Uhr erschien ich wieder auf dem Decke. Die Matrosen räumten langsam und mürrisch die Trümmer weg. welche auf dem Decke umherlageu; auch war der Mate mit seinen Fuß­stößen und Handspacken so abscheulich freigebig, daß der ungün-