nach bestreicht man die nächste Stelle mit Leimwasser, und belegt sie mit Golde. Dies beides setzt man wechselsweise so lange fort, bis die ganze Arbeit vollendet ist. Ist die Arbeit nicht groß, so ist es am besten, wenn man nur kleine Stücken vom Goldblatte auf einmal auflegt, weil man mit diesen bequemer umgehen kann, als mit größer». Dies gilt hauptsächlich von cylindrischen Sachen, welche schwerer zu vergolden sind, als ebene Flachen. Um sich dies zu erleichtern, bringe man die Walzen oder Formen der cylindrischen oder ovalen Sachen an einem irgendwo befestigten Zapfen in einem gebohrten Loche so an, daß man die Formen mit den darauf befindlichen Sachen herumdrehen kann, wie man will. Vergoldet man so große Flachen, daß man ganze Goldblatter auflegen kann, so überzieht man ein Octavblatt starkes Notenpapier mit geglättetem Papiere, polirt es, und schärft es am Rande ab. Auf dieses Papier legt man hernach das Goldblättchen so, daß es etwa einen Drittelzoll über den Rand des abgescharsten Papiers herunterhängt. Den herunterhängenden Theil lasse man von dem befeuchteten Wasscrgoldgrunde ordcnt-

