— 33 —
was er sich ^entschließen sollte! ließe er die unschuldige Königin mit ihren Kindern umbrin- .gen , so würde Maria aus Gram und Verzweiflung sterben, und gleich wob! that es ihm auch weh , -daß seine Schwester ein O- pfer werden sollte: Gleichsam aus diesem inneren Kampf wie er zu sich selbst gekommen, sprach er: Schwester, weil ihr dann für unsere gute Königl'n sterben wollet, so will ich euren Rath folgen, ließ ihr die Hand ab- hauen, und stellte sie in sein Schlafzimmer. Die Königin mit ihren zwey Kindern setzten sie in ein Schiffchen, nachdem sie dem einen .Kinde ein Kastlein, worin der Helena Hand ^befindlich war, an den Hals gehangen hat- -ten> v-rsahen sie das SchiffMt z Brodten und etwas ÄKein, und ließen es in Gottes , Namen fahren. Maria 'ward noch vor Tagesanbruch verbrannt, und jedermann glaubte, es wäre Helena gewesen.
Zehntes Kapitel.
Helena verliert im Walde ihre! Kinder.
Helena ward mit einem Schiffe nach Bri- tanien getrieben, all wo sie mit ihren Kindern ans. band trat, und in einem gro- C ßen

