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Von der Geburt.
dies der Fall, so wird sie bei fortgesetzter Untersuchung eine Oeflnung finden, die mit einem Rand umgeben ist; diese nennt man den Muttermund. Hat man denselben genau erkannt, so kann man die Weite der Oeflnung des Muttermundes bestimmen. Hat er bis 1 Zoll im Durchmesser, so kann man, je nach der Heftigkeit der Schmerzen, annehmen, dass die Geburt sich noch ein paar Stunden hinzögern wird. Werden nun die Wehen immer heftiger und anhaltender, fühlt die Gebärende ein Drängen auf den Stuhlgang, so ist mit Gewissheit anzunehmen, dass das Kind weiter hinuntergesunken ist und dass der Muttermund sich mehr erweitert hat. Es muss aufs Neue, wie vorhin angegeben, untersucht werden. Anstatt der kleinen Oeflnung im Muttermunde, wird man eine w eitere finden, und in dieser eine Blase fühlen, welche man die Eihäute nennt, die in der Regel mit Flüssigkeit angefüllt sind. Man umgehe nun . mit dem Finger die ganze geschw'ulst- artige Hervorragung, bis man den Rand derselben fühlt. Ist nun die Oeflnung wie eine Faust gross, so steht bevor, dass wenn die Eihäute nicht schon von selbst geplatzt sind, sie bald platzen werden. Hier nehme man sich aber dennoch in Acht, sie zu öffnen, sondern überlasse es der Natur. Nur wenn die Blase fast zum Vorschein kömmt und der Muttermund sich fast bis zur Mitte des Kopfes zurückgezogen hat, sprenge man sie, was man bewerkstelligt, indem man eine Falte mit den Nägeln zweier Finger fasst und sie dann durch-
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