Anhang.

Behandlung von Ertrunkenen.

Man trägt den Verunglückten, indem man den Kopf unterstützt und etwas aufrecht hält, an einen Ort, wo rasch die Belebungsmittel vorgenommen werden können und es möglich ist, denselben vorsichtig zu entkleiden. Das Erste nun ist, dass man den Mund und die Nase von Schleim oder sonstigen Unreinigkeiten befreit und sogleich Luft durch den Mund in die Lungen bläst. Man halte bei Einblasung von Luft die Nase des Kranken zu. Während dieser Beschäftigung wird der Kranke entkleidet und in warme wollene Decken ge­wickelt und drei bis vier Personen müssen den Kranken bürsten, unter den Füssen, am Unterleib, in der Gegend der Herzgrube. Man suche ausserdem den Kranken, indem man warme Kruken zu ihm legt, zu erwärmen. Diese Reibungen und Erwärmungen müssen unausgesetzt einige Stunden, im Fall der Kranke keine Lebenszeichen \on sich geben sollte, fortgesetzt werden. Man hüte sich den Kranken zur Ader zu lassen; nur wenn die Lebenszeichen bereits wiederkehren und der Kranke

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