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Von der Geburt.
und schneidet die Nabelschnur ab, und lege, wenn die Blutung stark aus der Nabelschnur der Mutter stattfindet ; ebenfalls ein Band um. Man wickelt das Kind in ein warmes wollenes Tuch und wendet sich wieder zu der Mutter, und beachtet, ob sie ohnmächtig wird und zu viel Blut verliert; wird sie ohnmächtig, so wasche man die Schläfen mit Essig und lasse sie auf Salmiakgeist No. 6 riechen. 10 bis 15 Minuten n^ch der Entbindung stellt sich ein gelinder Schmerz im Unterleibe wieder ein, das ist das Zeichen, dass sich die Nachgeburt von der Mutter trennt. Man fasse die Nabelschnur, wickele dieselbe 2 oder 3 Mal um den Zeigefinger der rechten Hand, führe den Zeigefinger der linken Hand auf der Nabelschnur bis in die Mutterscheide, und fange jetzt mit der rechten Hand an aufwärts zu ziehen; mit dem linken Zeigefinger drücke man die Nabelschnur nach unten. Gelingt es nicht, bei den ersten Wehen die Nachgeburt zu entfernen, so abwarte man ja einen zweiten Schmerz, und fange jetzt auf oben beschriebene Weise wieder an zu ziehen. Will die Nachgeburt nicht leicht erfolgen, so lasse man die Wöchnerin 2 bis 3 Mal gelinde husten, worauf sie erfolgen wird. Man nehme sich sehr in Acht, dass man nicht mit zu grosser Gewalt ziehe, weil man sonst so leicht die Nabelschnur abreissen und auch ein Muttervorfall erfolgen kann. Ist die Nachgeburt nun entfernt, so darf die Wöchnerin kein Wort sprechen; man lege sie ganz wagrecht, bleibe noch 10 bis 15 Minuten bei

