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war einmal ein König, der hatte seine Ge- mablin durch den Tod verloren und mit ihr alle Luft am Leben. Er war so betrübt, daß er sich in ein einsames Schloß zurückzog und seine Krone niederlegen wollte. Die Minister und das ganze Volk waren bestürzt, denn sie liebten den König, seiner Gerechtigkeit und Weisheit wegen, wodurch er wahrend seiner Regierung das Reich beglückt hatte. Sie baten ihn deshalb mit den rührendsten Worten, er möchte sie doch nicht verlassen, sondern sie auch fernerhin regieren. Endlich ließ er sich er­bitten, und nachdem er drei Jahre ganz einsam ge­lebt hatte, zog er wieder in seine Hauptstadt ein. Mit dem größten Jubel wurde er hier empfangen;