Ucberriß und Rückenschaden. 79

runde Holzwurz, s Unzen, mache alles zu Pulver, und streue es nach dem Auswaschen in die Schaden. Es ist auch der ^ Lohstaub ein gutes Mittel, einen Schaden da­mit zu heilen. Ehe man es aber einstreuet, muß der Schaden vorher gereiniget werden.

Au denen Bueggeschwulsten kann obiger Ue- berschlag anfangs auch gebraucht werden, wan der Ort vorher mit Brandtewein gewaschen worden.

Wäre aber auch die Geschwulst verabsäumet worden, und man vermuthete, es möchte Ma­terie darinne seyn, selbe aber noch tief läge, M so kann folgendes übergeschlagen werden, um M die Geschwulst und Materie zur Aeitigung zu « bringen. Nimm Mehl, Honig und das Weiß M! von Eyern, mache es durch einander, und k«,' schlage es über. Oder: m Nimm Gchmeer, 8 Unzen, i! Leinöl, 4 Unzen,

m Sraubmebl, 1 Hand voll,

K gepulvert Lilienwurz, 2 Unzen,

:r Geißdartblnst, 1 Unze,

iil mache alles mir dem Meisten von Eyern zum Pflaster, und schlage es über die Geschwulst, i»! Wann dann v rmeinr wird, die Geschwulst sey reif, so öffne es der Lange nach, so viel als nötbig ist, daß die Materie ihren rechten Aus­gang habe. und theile es, wie oben schon an­gezeiget worden.