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mehr roth färbt, und durch Beybehaltung feiner blaue»
Farbe zu erkennen gibt, daß alle Saure bereits entfernet , und der Beymischung bereits genug jcpn. *
Nach dieser ersten Reinigung wird der klare Saft aus dem hölzernen Geschirr mrt Behutsamkeit rein ab- gegossen, oder noch besser durch ein am Boden angebrachtes kleines Loch rein abgelassen, zum zweyten Mahl in dem ersten größten Kessel auf ein anhaltendes Holzseuer gebracht, und bis aus die Halbicheide der ursprünglichen Masse, (oder 3o Maß eiirgewtten ) wobey man sich eines d?n Inhalt des Kessels in kleinen Äbthcilungen genau anzeigenden vorgerichteten Maßstabes bedient.
Da der Maßstab zeiget, daß die Masse Saft auf die Haibscheide hcrabgekommen sey, wird dieselbe abermahl in ein hölzernes Geschirr, jedoch ohne einige Bey- miscyung , übertragen, und abcrmahl über Nacht oder bcy Tag durch sechs Stunden ruhig stehen gelassen; wo sich dann nach gänzlicher Auskühlung ein beträchtlicher weis- ser Schleim am Boden findet. Diese zweyte Reinigung wird noch dadurch vermehret, indem man den Saft behutsam von dem Schleime abgießet, und , bevor er zirm dritten Mahle auf bas Feuer kömmt, durch rein gewaschenen feinen Sand siltrirt; wozu man sich eines am Boden W
mit einem Loch und einer Röbre versehenen hölzernen Gefäßes (womit man sonst die Fässer anzufüllen pfleget) bedienet, in welchem am Boden, damit sich der durch den Sand gelaufene Saft gegen das Loch sammeln könne, ein eiserner Reif mit einem darüber gespanitken eisernen

