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Siebe, auf dem Sieb der gewaschene feine Sand öey 4 Zoll hoch, und auf dem Sand ein rundes Brett' befindet, auf welches der Taft, um nicht im Aufgießen'den Sand aufzutreiben, aufgegossen wird.
Nachdem der Saft durch den Sand rein abgeflossen ist, wird etwas Waffer auf den Sand nachgegossen. Um den im Sand zurückgebliebenen Saft ganz ablaufen zu machen, dann aber die ganze Saftmasse in dem kleinern Kessel, der nur die Halbschelde des vordem größer« Kessels faßt, zum dritten Mahl auf das Feuer gebracht, und bey nicht zu heftigen Feuer aus hartem Holz oder Steinkohlen bis auf ein Viertel der ursprünglichen Maste (oder l5 Maß) mit der Vorsicht eingesvtten, daß, da der Maßstab des Kessels schon eine Annäherung zum Ziele zeiget, bloß die Glut unterhalten, und alles Flammenfeuer sowohl , als das Aufwallen im Sieden hint- angehalten werde.
Nach diesem wird der Saft lediglich etwas abge- kühlet, abermahl, wie oben, durch den Sand filtrirt, und dann in dem kleinsten Kessel, der nur das Viertel des größten Kessels enthält, zum vierten Mahle auf das Feuer gebracht, jedoch nicht mehr gesotten, sonder« nur bey der Schmidekohlenglut unter öfterm Aufgieße« -iS auf ein Achtel der ursprünglichen Masse oder 7 ^ Maß verdunstet.
Nun ist der Saft zwar noch sehr flüssig, hat aber bereits die Eigenschaften des Syrups, indem.er durch-

