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aber kein heftiges Feuer unterhalten werden, beson­ders wenn mit sehr flachen Blasen gearbeitet wird; sobald aber der Lutter zu sieden und Dämpfe zu entwickeln anfängt, ist es Zeit die Hitze durch Schließen der Ofenthüren zu mäßigen, damit das Destillat langsam, ruhig und gleichförmig übergehen kann. Erst gegen das Ende der Destillation wird das Feuer in dem Grade wieder nach und nach verstärkt, als die Blase an geistigen Theilen leerer wird.

Die wichtigsten Momente sind der Anfang und das Ende der Destillation. Gemeiniglich geht zuerst eine trübe, übelriechende und übelschmeckende Flüssig­keit über, welche sorgfältig in einem besondern Ge­fäße aufgefangen, gereinigt und der nächsten Destil­lation beigegeben werden muß. Dann folgt der starke, reine, nur mit wenigen Waffertheilen verbun» dene Geist, welcher in eine geräumige, noch mehr wie bei dem Luttern versicherte Vorlage gesammelt wird. Später wird das Destillat immer geringhaltiger, und der Brenner muß nun seine ganze Aufmerksamkeit darauf richten, das Fabrikat bei rechter Stärke ab­zunehmen und 'ben besonders aufzufangen.

Dieser Zeitpunkt tritt ein, wenn die Masse in der Vorlage 55 bis 60 Proc. nach Tralles oder 41 bis 460 nach Richter zeigt.

Nächstdem ist bei dem Destilliren die Kühlan­stalt (§. 17 sub c) eine Hauptsache, weniger bei dem Luttern, als bei dem Weinen. Es ist nämlich absolut nothwendig, daß das Destillat stets kalt über- 4 gehe und es darf daher an einem geräumigen, mehr hohen als weiten, mit kaltem Wasser angefülltem Kühlfasie nicht fehlen. Wenn bei dem Luttern der Vorwärmer dazu dient, die Blase mit heißer Maische zu versorgen, so ist derselbe bei dem Weinen, mit kaltem Wasser angefüllt, geeignet, als ein zweites