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m den Hof gegangen und wußte von dem allen nichts. Die Mutter sagte auch nichts zu ihm.
Als er nachmittags aus der Schule nach Hause kam, stand zu seinem großen Vergnügen ein großer Pflaumenkuchen auf dem Tische und er machte ein gar freundliches Gesicht, als er ihn sah. Vater und Mutter und des Vaters Schwester saßen am Tische; Jeder hatte ein großes Stück von dem Kuchen vor sich liegen, und sie ließen si'ch's trefflich schmecken. Jakob legte eiligst seine Bücher ab und machte sich auch an den Tisch. Nicht wahr, sagte er leise zur Mama, nicht wahr, Mütterchen, du giebst mir auch von dem Kuchen. Die Mutter aber gab ihm zur Antwort: Ei nicht doch, er schmeckt mir selbst gut. Jakob machte ein ganz trübes Gesicht. Er hoffte, der Vater würde gütiger sepn, und sprach zu ihm: Nicht wahr, Väterchen, Du giebst mir auch von dem lchönen Kuchen? Der Vater aber antwortete ganz kalt: Ei nicht doch, er schmeckt mir selbst gut. Jakob wußte nicht, was er denken sollte, denn so trocken war er noch nie von seinen Aeltcrn abgewiesen worden. Er dachte aber, die Tante, die ihm sonst von allem gab, was sie hatte, würde ihm gewiß ein Stück von ihrem Kuchen nicht versagen. Er wandte sich daher leise an sie und sagte wie vorhin: Nicht wahr, liebe Tante, Du giebst mir auch ein wenig von Deinem Kuchen? Diese antwortete ihm aber

