Einleitung.

§. i.

^ie Blumengärtnerei, als einen Theil der kultkvir- ten hohem Gärtnerei betrachtet, beschäftigt sich vor. züglich mit der Kultur solcher Pflanzen, deren Blu. men sich durch Farbe, Bau oder schönen Geruch be- sonders auszeichnen, und so die Aufmerksamkeit deS j Naturfreundes und Kenners erregen. Der selbige kul-

l livirt, heißt ein Blumengärtner. Jemehr nun die

Mannichfaltigkeit befördert und vermehrt werden kann, desto mehr steigt die Aufmerksamkeit auf die Pflanze . selbst, und sie wird namentlich mehr geschätzt und

«> geliebt. Diesen Zweck zu erreichen, sind Kenntnisse

j' bei der Bearbeitung solcher Pflanzen selbst, und hin-

sichtlich auf ein gewisses Gefühl für ästhetische An- { ordnungen derselben, erforderlich; beide mit einander vereinigt, heißt die Blumengartenkunst (Blumisterek); .] derjenige, der sich diese Eigenschaft erworben hat, heißt

A ein