Am 4. März 911 a) nach Pubitschka aber 939 b) würbe der Leichnam des h. Wenzel auf Anordnung seines Bruders Boleslaw, des Grausamen, von Alt- bunzlau in unsere St. Britskirche übertragen, c)

Im I. 944 hat man die Leiche PodiwinS, d) kicht Podicous wie sich Schalter e) beigehrn läßt, don Altbunzlau nach Prag überbracht, u. außer dieser Kirche, neben der Leiche der seel. Premislawa, ei­ner leiblichen Schwester des h. Wenzel, zur Erde be­stattet«

Im I. 968 wurde unsere Kirche auf Ansuchen des Herz. Bcleslaw des frommen (II.) u. dessen Schwester Milada vom Pabst Johann XHI. f) als eine Kathrdralkirche erklärt, g) u. 971 mit einem ei­genen Bischof in der Person des Benediktiner-Mönchs Namens Diethmar versehen, welcher am 29. Jan. 912 h) als solcher inthronisirt wurde.

Am 23. August 1039 wurden die von dem Herz. Brzetislaw 1. in Pohlen erbeuteten Schätze nach Prag überbracht, u. unserer Kirche.verehrt,

а) Schaller Topogr. Böhmens, bunzl. Kr. C. 115.

Tb) Chronolog. Geschichte Böhmens 2 Thl. S.359.

c) S. das von mir verfaßte Werkdas Later-

land" III. Hst. Nr. 32.

б) Podiwin war ein treuer Diener des h. Wenzel.

e) a. a. O. 1 Bd. 65 S.

k) Also nicht Benedikt VI. der erst 972 Pabst wurde.

g) Das päbstl. Bedingniß war hiebei: den Got­tesdienst in ganz Böhmen nicht mehr in der slawischen, sondern in der lateinischen Sprache zu halten.

h) Welleba glaubt im I. 973.