hat ja nicht mehr noͤthig zu fremden Wiſſenſchaften ſeine Zu­flucht zu nehmen, ſeitdem er in den nuͤtzlichen Lehranſtalten, worin Frankreich ganz Europa mit gutem Beiſpiel voran­gegangen iſt, unterrichtet und waͤhrend des Friedens damit beſchaͤftigt wird, ſich Kenntniſſe jeder Art zu erwerben, und ſich durch Vervollkommnung ſeiner Kunſt in den Stand zu ſetzen, im Kriege ſolche ausgezeichnete Dienſte zu leiſten, welche ihn mit Recht zu einer der feſteſten Stutzen des Staats erheben.

Nichts kann beſſer von der Nuͤtzlichkeit, ja ſelbſt von der Nothwendigkeit dieſer Kenntniſſe für einen Artilleriſten uͤberzeugen, als ein Blick auf die verſchiedenen Pflichten, welche ihm obliegen.

Wie wird er uͤber bie Fabrikation der Geſchuͤtze wachen koͤnnen, wenn er keine Kenntniß von der Kunſt des Gie­ßens, von der zweckmaͤßigſten Geſtalt der Gießoͤfen, von dem Bindungsmittel, welches fuͤr jeden Kaliber das ange­meſſenſte iſt, von der Richtigkeit der Prozeduren, wodurch man zu genauen Dimenſionen gelangt; von dem Gebrauche der zur Unterſuchung der fertigen Geſchuͤtze dienenden Inſtru­

mente hat?

Wie wird er in einer Schmiede die verſchiedenen Arbei­ten und Vorrichtungen beurtheilen, mittelſt deren das Eiſen aus der Mine, worin es erzeugt wird, bis zu der Geſtalt gelangt, welche es zum Gebrauch fuͤr die Artillerie geeignet macht, wenn er nicht gründliche Kenntniſſe aus der Mine­ralogie ſich verſchafft hat? Wie wird er entſcheiden, ob die