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Zwölftes Kapitel.

Das Schickſal iſt wie ein Bildhauer. Mit den Ereigniſſen und Umgebungen, die es um uns herſtellt, arbeitet es wie ein Meiſel am Stein, formend, ändernd, modelnd.

Weniger auffallend würden wir die Verän derungen der Charaktere finden, wenn wir auf­merkſam die verſchiedenen Phaſen und Stadien ihrer Bildung in den Ereigniſſen zeichneten, die ſich durch ihr Leben ziehen.

Wahr iſt es, Charaktere nehmen in ihrer Bildung oft Richtungen, die ganz Dem ent gegengeſetzt ſind, was ſie zuerſt zu ſein ſchienen, zu werden verſprachen, und der Grund liegt mehr außer als in ihnen.