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xvm , Vorrede.

«ein Gegenstand in der Erziehung hat mehr Ver-' anlaffung zu Meinungs-Verschiedenheit und Streitig­keit gegeben, als das Gedächtniß. Man hat sich we­der über die Natur desselben, noch über den Nutzen * seiner Uebung, noch über die besten Mittel dafür ver­ständigen können. Die Einen haben so viele Arten von Gedächtniß unterschieden, als es Arten von Erinnerun­gen gibt; die Andern haben dem Gedächtniß sogar die besondere Existenz abgesprochen.

Darüber ist man einverstanden, daß nur die mit Verstand erworbenen Kenntnisse Werth haben, und das alles Lernen nur in so fern heilsame Frucht trage, als es die geistige Kraft in Thätigkeit setzt.

Von dieser Ansicht geleitet, widmete ich der neuern Mnemonik, nach welcher alle Operationen des Gedächt­nisses auf die des Verstandes reducirt werden können, eine besondere Aufmerksamkeit. Die Ueberzeugung, welche ich mir und vielen Andern von dem außerordentlichen Nutzen des erwähnten Systemes verschaffte, nnd der Wunsch geschätzter Literaten, daß dasselbe auch allge­mein anwendbar werde, veranlaßt die Herausgabe die­ses ersten Cyclus meiner mnemonischen Lectionen.

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