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Der Fels herabgefallen sein vom Himmel,
Und zürnend strebe Fluch, ihn fort zu spülen:
Er aber lacht der Müh' und läßt es wühlen Das brausende, ohnmächtige Getümmel;
Denn hingestellt ward er, ein ew'ges Zeichen, - Zum Ende aller Tage auszureichen!
Und einen Sarg sah auf dem Felst ich oben;
Auf ihm ein Schwert statt alles Schmuckes schimmert, Ein Lorbeer steht dabei, nach dem gerichtet Des Himmels Blitze waren; denn zertrümmert Ist und zerkracht der Stamm, einst hoch erhoben.
Doch ob verfehlt auch, ist er nicht vernichtet,
Und helles Laub umlichtet
Auch noch des Baumes abgebroch'ne Aeste;
Und wie er auch den Stürmen preis gegeben.
Sie können ihn nicht aus der Wurzel heben,
Die Gott selbst eingesenkt hat in die, Veste;
Damit, ein Beispiel in der Weltgeschichte,
Er redend zeuge, wie der Höchste richte!
Daneben lag zerstreuet auf dem Boden Ein Konigszepter und zerbroch'ne Kronen,
Und Hermelinschmuck, wie bei Herrscherleichen.
Dies Alles war vom Schicksal' ohne Schonen Umhergeworfen, wie zum Hohn dem Tobten;
Entfärbt sah man den Purpursammt nun bleichen,
Und wüst entstellt die reichen Wahrzeichen hingeschwund'ner Herrlichkeiten.
„„Soll ich die Stätte, die du siehst, dir nennen?"// — So sprach der Geist —„„ daß du sie magst erkennen. Und dieses Grabes Zeichen hier dir deuten?"" —
„O, sprich nicht weiter!" ries ich, und ein Schauer Durchfuhr mein Herz, und kaum gewagte Trauer.
„„So tret' ich hier die Erde, wo zu Staube Zerfallen sollt' dein moderndes Gebeine,
Du, dem die Welt am Boden einst gezittert?! —
Nichts blieb dir übrig von der Hoheit Scheine;

