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Was du besessen, ward der Zeit zum Raube; " -
Der Purpur, der dich deckte, ist verwittert.
Die Kronen sind zersplittert,
Der Lorbeer selbst vom Himmelsstrahl entzündet. —
Das Schwert allein, das blutige, blieb liegen Auf deinem Sarg', den rauhe Stürme wiegen Auf diesem Keil', im öden Meer' gegründet.
Verlassen liegst du hier, einsam begraben.
Kein Auge weint! — Soll Nichts geliebt dich haben?"" —
„„ Und als den schweren Abschied von dem Leben Die Seele nimmt, nach Jenseits auf der Reise,
Da, wer am Lager stehe von den Deinen,
Willst du erspa'h'n und blickst umher im Kreise.
Von Allen, denen Kronen du gegeben,
Von ihnen Allen sah'st, Verlasssner, Keinen Du jetzt bei dir erscheinen,
Nun Glanz und Hoheit von dir abgefallen! —
Da trat die letzte Thr'äne dir in's Auge
Und netzt' es, als sich's schloß, mit bitt'rer Lauge,
Die Seele störend im Hinüberwallen;
Es fassen Fremde deine Hand' und legen
Sie auf der Brust in's Kreuz. — Wer spricht den Segen?
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„„Du sagst, daß Niemand eine -Thran' ihm zollte,
Und unbeweint der Todte sey geschieden,
Und doch seh' ich dein eig'nes Aug' sich feuchten?
Doch rufst du Hohn nicht über ihn, nein Frieden?
Er, dem die Menschheit unversöhnbar grollte,
Den ihre Flüche bis hierher verscheuchten,
Er macht in Wehmuth leuchten
Dein Angesicht?"" — hört' ich den Geist mich fragen, — „„Wie kommt es denn, daß deine schwache Stimme Heraustönt, segnend, aus dem Chor' voll Grimme,
Den laut der Schall weit durch die Welt getragen?
Wenn dich sein Leben, Schwacher, hat geblendet.
Vergiß das Eine nicht — wie er geendet!"" —

