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Und auf sieht man den Sarg vom Boden heben, Auf treuen Schultem ruhet seine Last;

Und sechs ruhmwürd'ge Meister zieh'n daneben, Des Bahrtuchs Bänder haben sie gefaßt;

Ja, Alle, die der Kunst, der hohen, leben, Begleiten ihn zu seiner letzten Rast:

Und die ihn liebten, Freunde nah' und ferne,

' Nach blicken sie dem ausgeglomm'nen Sterne.

So nah't der Zug dem stillen Friedensorte,

Wo sich der Mund der Erde aufgethan;

Geöffnet harrt die dunk'le Grabespforte, . . ,.. Was sterblich war am Tobten, zu empfah'n.

Und als verhall't die letzten Klageworte,

Und als das Licht wegschied vom Himmelsplan', Versinkt der Sarg, und unsire Augen sehen Zugleich zwei Sonnen von der Erde gehen.

Und um das Grab schließt mit bethra'nter.Wange Von heimathlichen Sängem sich ein Kreis;

Ein Jeder legt mit liebevollem Drange Auf jenen Hügel Blüthe, Blume, Reis, Nicht einen Wettkampf gilt es im Gesänge,

Hier ringet Keiner um des Liedes Preis;

Nur ihre Klagen wollen sie vereinen,

Gemeinsam trauern, ihn vereint beweinen!

I. C. von Zedlitz..