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tragen, wenn ich denken und vertrauen lerne, wie Er? Und wenn ich beym Empfang seines Leibes und Blutes fühle, wie lieb ihm seine Erloseten sind, in rvelch zärtlicher Verbindung sie mit ihm sichen, wie sehr sie darauf rechnen körmen, zu ihrer Wohlfahrt und Rettung werde er die Gewalt anwendcn, die ihm der Vater gegeben hat: kann mid) dann die Furcht, die Lasten dieses Lebens möchten mir doch zu schwer werden, auch nur anwandeln? Wie; Er, der Geprüfte, der aus eigener Erfahrrrng Mitleiden haben kann mit unsrer Schwachheit, Er sollte mir jemals mehr auflcgen, als ich ertragen karrn, sollte mich versucht werden lassen über mein Vermögen? Nein, so lange ich das Gedächtniß des Herrn bey seinem Abendmahle erneuern kann, wird keine Noth der Erde zu mächtig für mich werden, da ich hier cinsehen lerne, daß sie meinen Kräften angemessen ist.

Zumal, da es mir bey dieser Gelegenheit auch -anschaulich werden muß, daß jede Noth in ihrer Abzweckung wohlthätig ist. Schädlicher, und jur die gute Sache verderblicher konnte unmög­lich etwas scheinen, als der Tod, dem Jesus entge­gen gieng, da er sein Abendnrahl stiftete; es hatte das Ansehen, er werde alles vereiteln, dieser Tod, was Jesus unternommen hatte; er sey der traurigste Sieg, den die Feinde der Wahrheit Und des Guten erhalten könnten. Aber so schien es auch nur. Denn größere, wohlthäligcre, erhabnere Absichten sind nie