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Pfand zu erhalten, daß auch meine Unterwerfung und Standhaftigkeit nicht unbelohnt seyn wird: beym Abendmahle des Herrn erhalte ich das heiligste Un­terpfand dieser Art, das ich mir wünschen könnte; den Leib und das Blut dessen empfange ich da, der den Ausspruch gethan hat: wer überwind et, dem will ich geben, mir mir auf meinem Stuhle zu sitzen, wie ich überwunden habe, und gesessen bin mit meinem Va­ter auf seinem Stuhl. Muß es erquickendes Labsal für mich seyn, mich gleichsam an der Pforte, und am Eingang in eine beßre Welt zu befinden: beym Abendmahl des Herrn thut sich mir diese beßre Welt auf, wo der Tod nicht mehr seyn wird, noch Leid, noch Geschrey, noch Schmerzen, wo Gott abwischen wird alle Thranen von meinen Augen. Und so ist es denn klar, meine Trüösa l, die zeit­lich und leicht ist, schaffet eine ewige, und über alle Maße wichtige Herrlich­keit mir, der ichnicht sehe aufdasSicht- bare, sondern auf das Unsichtbare. Laß es vor meinen Augen verschwinden, dieses Sicht­bare, mit aller seiner Noch; laß mich freyer ath- men, laß einen erquickenden Hauch der bessern Welt, in der du lebest, Herr Jesu, die Stirne des Müden kühlen, wenn ich dein Abendmahl halte; da laßmich empfinden, daß ich dein bin, daß du mich erlösen