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anstalt sich so leicht und schön entwickelt hatte, und scldus; ihn zur Stelle vor. Im Julius dessel- ben Jahrs trat er das Physikat an. Gebildet in einer grofsen Schule, beseelt von hohem Inter­esse für seine Kunst, lebhaft, unermüdet thä- tig, unerschöpflich in Auffindung der Heilmittel, gefühlvoll , theilnehmend, Freund im ersten Sinne des Worts, fortschreitend mit dem Geist der Zeit, erlangte Thilenius auf einem Posten, wo er unbeneidet und unbeschränkt von Colle- gen seinen eignen Einsichten folgen und ganz reine Erfahrungen sammlen konnte, unerwar­tet schnell eine Celebrität, desen sich wohl we- nige Aerzte neuerer Zeit zu schmeicheln haben. Er, der zum praktischen Arzt Geborne, sein seltner Scharfblick, sein besondres Glück bei Behandlung der verwickeltsten chronischen Krankheiten, seine beständige Correspondenzen mit den berühmtesten Aerzten seiner Zeit, wor­unter Le nt in, Richter , TJ^eikard, Kaempf, Bal­din ger , Namen welche in den Annalen der Ge­schichte der Medicin nie verlöschen, seine Freunde waren, und im Brüderverein für Men- schenwohl ihre Ideen wechselten, bahnten ihm den Weg dazu. Zahllose Consultationen von ho­hen und niedern Menschenklassen bis in die ent­ferntesten Gegenden beurkunden das Zutrauen zu seiner Kunst. Bei einem durchaus mehr zum Scherz und Heiterkeit gestimmten sehr lebhaften

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