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mit einem oder zwei Pfund Wasser oder dün­nem Biere, lieifs infundiren und nach grade Tags über trinken. Bei deutlichem Fieber setze ich mit Nutzen i 3 Quent Salpeter hinzu. So fahre ich fort bis Schmerz und Sugillation gehoben sind. Zeigt sich Blut, durch welchen am nächsten mit dem verlezten Orte in Verbin­dung stehenden Weg es wolle, dann lasse ich nur ein schwächeres Infusum fort trinken. Am nöthigsten ist dieses, w r enn ein Gefäfs in der Brust zersprengt ist, weil sie sonst das Blut­speien ohne Noth vermehrt. Ganz ohnfehlbar äussert sie ihre Wirksamkeit durch vermehrten, empfindlicheren Schmerz in der verlezten Stelle.

Wer zu Cardialgien geneigt ist, einen zu empfindlichen Magen hat, der hüte sich vor der Arnica. Mufs sie aber ja angewendet werden, so versetze man sie gleich mit Opium. %

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Ich selbst nahm vor nunmehr 3i Jahren, da

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ich von einem Fall mit dem Pferde einen mir im Reiten und Fahren lästigen Schmerz in der linken Brust behielt, das Infusum von einer halben Drachme, beim Schlafengehn, auf ein­mal. Im besten Schlafe weckten mich heftiger Schmerz am Flecke und die heftigste mit kaltem Schw'eifs begleitete Beklemmung der Brust auf, und ich w r ar kaum im Stande meiner darüber sehr beunruhigten Frau zu antworten. Eine kleine