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recht gut hinunter bringen, aber ein Schluck kaltes Bier, oder Wasser, kalte Milch; ein Bissen kaltes Fleisch, kaltes Obst machte ihm gleich eine kratzende Empfindung im Schlunde, schnürte die Speiseröhre über dem Magenmunde, mit Beklemmung mitten in der Brust zu, blieb da stehen, und nur mit nachgetrunkenen warmen Sachen konnte er sich helfen. Ich gab ihm die Ipecacuanna zum halben Gran pro dosi ; etliche Tage hernach Essentia castorei mit Tinct. op. croc. versetzt; — er durfte in 2 Monaten nichts Kaltes zu sich nehmen, und so ward er geheilt. Hier war die Ursache ein örtlicher Krampf. ”
»ft “Den 5 ten August 1780 klagte mir ein an- s s'lv idr er 34jähriger Mann, -dafs ihm seit verflosse- • nem Winter die verschluckten festen Speisen i. oji-* über dem Magenmunde hängen blieben, gemei- yiMff niglich durch ängstliches Brechen wieder ausge- dfcf^worfen würden; und mit ihnen zugleich zäher, ^ «i'^sich zu langen Seilen ziehender Schleim. Auf 1 kaltes Trinken folgte das nämliche. Er be- m/tjüJ schwerte sich über schmerzhaften Druck im Ma- i-flogen, Herzklopfen, Beängstigung, kurzen Athem # ohne Husten; Hartleibigkeit. Die abgehenden Excremente waren hart, kugelich, schwarz. Ein ihm sonst lange in der linken Schulter gele- jener Rheumatismus war von der Zeit an weg. Mein Augenmerk mit auf diesen Umstand gerich-
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