219

e:s.i

an e

Steifsbein anleimte, daher also das Sitzen, Stuhl« und Urinabgang so beschwerlich machte. Ue- ^1 brigens umgab die weiche leicht blutende Fleisch- masse das pessarium so, dafs kaum ein halber ifualti z,oll davon frei und dieses eckig, scharfkantig* zerfressen zu fühlen, mit aller Mühe nicht j von der Stelle zu bewegen, noch weniger her­auszunehmen war. Viel Schmerz und Blutver- ilust folgte auf diese Versuche. Jezt liefs ich Kalchwasser mit Liquam , myrrhae und Opium- extract einspritzen. Die Fleischmasse zog sich idarauf nach zwei Tagen etwas zurück, dennocl* W'icli das mit den exulcerirten Carunkeln gleich­sam fest verwachsene Pessar um kein Haarbreit. Es wurde also vom Chirurg nicht ohne Mühe mit einer krummen starken Scheere in einige e Stücke zertrennt und unter nicht geringem Blut« i!' > i* Verluste endlich weggenommen. Jezt fand siclis - *. dafs auch der Muttermund angefressen war.

. Fortgesezte Einspritzungen wie oben, zulezt : von verdünntem Bleiextract heilten in 3 Wochen

.i*..- alles Geschwürige; China und Stahlwein schaff- ten der cachectischen Altmutter Kräfte und sogar >3 einen Anflug von rothen Backen wieder und sie wurde für die vieljährigen im Stillen ertragenen Leiden noch obendrein dadurch belohnt, dafs .u;T der uterus seitdem nie wieder vorgejreten, kein Kränzchen nöthig gewesen ist. Sie lebt noch. jpL ln den drei andern Fällen leiteten mich der