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Steifsbein anleimte, daher also das Sitzen, Stuhl« und Urinabgang so beschwerlich machte. Ue- ^ •1 brigens umgab die weiche leicht blutende Fleisch- masse das pessarium so, dafs kaum ein halber ifualti z,oll davon frei und dieses eckig, scharfkantig* zerfressen zu fühlen, — mit aller Mühe nicht j ■ von der Stelle zu bewegen, noch weniger herauszunehmen war. Viel Schmerz und Blutver- ilust folgte auf diese Versuche. Jezt liefs ich Kalchwasser mit Liquam , myrrhae und Opium- extract einspritzen. Die Fleischmasse zog sich idarauf nach zwei Tagen etwas zurück, dennocl* W'icli das mit den exulcerirten Carunkeln gleichsam fest verwachsene Pessar um kein Haarbreit. Es wurde also vom Chirurg nicht ohne Mühe mit einer krummen starken Scheere in einige e Stücke zertrennt und unter nicht geringem Blut« i!„' > i* Verluste endlich weggenommen. Jezt fand sicli’s - *. dafs auch der Muttermund angefressen war.
. Fortgesezte Einspritzungen wie oben, zulezt : von verdünntem Bleiextract heilten in 3 Wochen
.i*..- alles Geschwürige; China und Stahlwein schaff- • ten der cachectischen Altmutter Kräfte und sogar >3 einen Anflug von rothen Backen wieder und sie wurde für die vieljährigen im Stillen ertragenen Leiden noch obendrein dadurch belohnt, dafs .u;T der uterus seitdem nie wieder vorgejreten, kein Kränzchen nöthig gewesen ist. Sie lebt noch. jpL ln den drei andern Fällen leiteten mich der

