lang© Dauer so an diese Ausleerung gewöhnt, dafs ihnen Hemmung durch adstringirende Mit­tel die gröfste Unbehaglichkeit und Angst verur­sacht, sie nichts sehnlicher wünschen als das eben gestopfte Geblüt möchte wieder anbrechen. Bei diesen mufs man behutsam verfahren, alle Mittel in nicht zu grofsen Gaben, und diese in entferntem Zwischenräumen geben. Manchmal liegt offenbar etwas krainpfiges zu Grunde und dann palst ein Zusatz von Opium zu den oft er­wähnten Mitteln; manchmal aber ist es äusserst schwer zu bestimmen warum sie nicht bekom­men, wo der Grund der Hartnäckigkeit liegt? Hier hat mir die Dulcamara mit Zimmt, das isländische Moos nebenher gebraucht, mehrmals glücklich aus der Verlegenheit geholfen. Ist der Widerspruch endlich gehoben, so scheint zum Beschlufs die eisenhaltige Essignaphthe nur für sie erfunden zu seyn.

Stahlhaltige Mineralwasser dürfen je weniger zum Trinken und Baden früh angew r endet wer­den, je mehr sie gashaltig sind. Ist man aber mit der Radikalkur auf einem festen Punkte 'an­gelangt, sind einige Perioden ohne bedeutenden Blutverlust abgelaufen, dann machen, sie gewifs jedem andern Mittel zur endlichen, wahren re­stitutio in integrum den Rang streitig.

Als äussere Mittel empfehlen sich Gürtel von Lohsraub in Pontak gekocht auf dem Unterleibe