t ' getragen; Injectionen kurz vor Eintritt der Pe- riode von Eichenrindendecoct mit Alaun, bei a« . zu erwartenden Coliken dasselbe Decoct mit , millefolium und Opium; ähnliche fast kalte Cly- stiere um diese Zeit

In Hinsicht der Diät müssen alle schwächende Dinge, vorzüglich viel warme Flüssigkeiten ver­mieden; nichts darf zu lieifs alles mufs mehr kühl genossen werden. Früh Eichelcaffe, bei sehr Abgezehrten mit dem dritten Theile Ca- cao; Mittags zarte säuerliche Fleischspei- ' sen; Abends kalte Küche. Zum Getränke mäfsig rother Wein; sehr Ausgemergelten, kräf­tiges, gut abgegohrnes Bier, worin bittere Po- meranzenschaalen geweicht haben; Braunschwei­ger Mumme.

In seltenen, oft allen Mitteln trotzenden Fäl­len, wo bei sonst sich gut nähren Könnenden, nach eben beendigter Periode, kein bedeuten­der der Kräfteverlust bemerklich ist, die Farbe noch gut bleibt, das Blut sich so sehr schnell ersezt,

.> dafs man beinahe auf den Gedanken eines Blut-

< Wuchers geratlien möchte; weil es würklichun- begreiflich ist, woher nach monatelangem, enor­mem Verluste der Ersatz wieder geschieht; nützen ohne alle Widerrede, kurz vor dem * Eintritt der Periode, vorgenommene kleine re- .vulsorische Aderlässe am Arm. *