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mächtig und unveränderlich, und von Ewigkeit zu Ewigkeit bist Du der Herr. - Heil uns, daß Du uns einen Vorzug gegeben; daß wir gewürdiget worden Deines erhabenen Dienstes; daß ׳Du unS erhoben und Dir näher gebracht hast, daß wir von Jahr zu Jahr und von Tag zu Tage huldigen und erheben dürfen unseren Gott, unseren König im Himmel.
Ihm huldigen alle Heere des Himmels, .und Sonne, Mond und Sterne wandeln auf'sein Geheiß; Ihm dienet die Erde und das Meer, und Hie stürmischen Wogen singen Ihm einen schasien- den Gesang. Ihm dienet die Flur und der Wald, und die wehen- den Bäume reden in schauervosier Andacht,von Gott; Ihm gehör- chen die Thiere des Feldes, und der Vogel in der Luft singt Ihm sein Loblied — Alles steht unter des Herrn Gebot, Alles dienet. Alles folgt Ihm: o Menschen lasset euch belehren und huldiget und dienet euerem König' im Himmel.
Unter seinem Befehle stehen Völker und Nationen, und Län- der und Reiche unter seiner Herrschaft Er winkt, und Reiche entstehen, er winket wieder, und dahin ist ihre Herrlichkeit. Wer wagt, Ihm zu widerstehen, wer widerstrebt seinem Willen, wer vermag seiner Allmacht Einhalt zu tssun? Seine Herrschaft nur besteht ewig, alle irdische Macht und Größe wechselt und vergeht. Wo ist die Macht der Aegypter, deren König einst stolz aus- rief: Wer ist der Herr, dem ich gehorchen soll? Die Allmacht Gottes vernichtete seine Macht; und seine Helden und seinen Stolz stürzt' er ins Meer. Der Abgrund verdeckte sie, verschwunden waren sie von der Erde. — Wo ist die Blüthe jener kananitischen Völker?die einst stark waren, groß und mächtig? in ihren Sünden hat sie Gott hinweggenommen, und das Land von ihnen gereinigt. Wo die die Größe Babylons hingekommen, dessen König sprach: ich will auf Wolkenhö- hen steigen, ich will zum Höchsten mich gesellen? — In die Tiefe hat Gott ihn gestürzt, und seine Statte kennt man nicht mehr. — Die Vsacht der Römer, des stolzen Heidenvolks, der weltbezwingenden Eroberer, wo ist sie zu finden? In den Abgrund-ihrer Laster hat sie geworfen der Herr, und ihre Gott- losigkeit gestraft mit ewigem Verderben, — Und also hast Du auch daS Haus Jakobs zerstört, da Deine Verehrung aus dem- selben gewichen war, und hast an Israel bewiesen Deine Macht, La es dieselbe nicht mehr anerkennen wollte. Und hast es gestoßen unter die Völker, und doch nicht vertilgt; und hast cs zerstreut

