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Wer rühmet Dein unendlich, herrlich Walten'?
Wer kann Dein hohes Thun durch's Lied entfalten?
Wer kann erschöpfen Deiner Lehre Wort? ■ ־״ «
Wer fassen Deines Throns granzlosen Ort? —
Wer offenbart die Pracht, die Dick umhilllet?
Wer ahnt die Huld, die Deinen Rath erfüllet?
Wer ist's, der in Dein Rathsel sich versenkt?
Wer, der sein Aug' an Deiner Klarheit trankt 2 —
Wer kann die Gute Deiner Fügung zeigen?
Wer iin Gedanken Deinen Glanz erreichen?
Wer kann ausschöpfen Deine Wissenschaft? - Wer predigen Deine unbegranzte Kraft?
Wer giedt von Deiner Weisheit klar Bescheid?
Und wer spricht aus des Macht'gen Herrlichkeit?--
S. Denn unaussprechlich wie Dein Ruhm * *),
Ist Deines Namens Heiligthum;
Und nnerforscklich wie Dein Wort.
Ist Dein Vermögen Himmelshort.
Wie Deiner Größe nichts kommt gleich,
Ist Deine Weisheit überreich; * '
Me Deine Wege Dir nur klar.
Ist Deine Fügung wunderbar.
Unendlick wie Dein Hnninelszelt,
. Ist auch Dein Glanz) o Herr der Welt.
Wie Deine Fleckenlosigkeit,
Strahlt Deine Allgerechtigkeit.
Wje Dein Erbarmen ohne Ziel,
So kleiden Dich der. Gnaden viel;
Wie Deine Großmuth unerreicht, . ׳ .
Mchts Deiner milden Gute gleicht.
. So groß Du auch ein Herrscher bist, ' . ׳
Wird Niedres doch von Dir gegrüßt; v •
So unvergleichlich wie Dein,Rath, - ,
Ziehst Du den ftillverborg'nen Pfad. -
Wie Deine Hocherhabenheit,
'Glanzt herrlich Detne Heiligkeit, ׳
3) Der Dichter bemerkt, daß die verschiedenen Eigenschaften GotteS sich an Erhabenheit, gleich sind. Alles geht ins Unermeßliche, Un-
• begreifliche. ׳

