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VI. MLncha - Gebet.
(כינתה ליוכ)-
34. Cin Vußgebet.
(Aus dem Hebräischen).
Dem König aller Kön'ge dringen Ehre,
Dem Gotte Jakob's alle Himmelsheere.
Sie schau'n sein herrlich Bild, das Gott erhöht'), ׳Sein Volk, das heut' den Engeln gleich hier steht *). Sie rufen: heilig! eifrig im Gebete;, ׳ »
Tkun von sich Feindschaft, Haß und alle Fehde. Einstimmig preisen sie der Vater Hort,
Zu ärndten seine Huld durch mildes Wort.
Daß er der Väter will'n schau' von den Höhen, Betrübten Augen lasse Licht aufgehen;
Und weil' in der Gemeinde, ihm geweiht ׳^ !
Und schmückt' mit Wohlgefall'n die Armen heut! / Sie beteten, schon früh vor seiner Thüre.
Daß Er, der Güt'ge, ihren Wunsch vollführe.
Ihr täuscht euch nicht. Bedrängte! tönt es laut; Gewiß, Hilf' naht dem Haus, das Gott vertraut. —
tfOyivr׳?
(Der Vorbeter).
יכילך וכר.
1) S. die mehrerwähnte Anm« n. S. 14, '
2) Am Versöhnungstage schweigen die sinnlichen Begierden und Lei- denschaften im Menschen; Haß und Feindschaft weichen; die Seele erhebt sich zu Gott, und der Mensch sieht da in seiner höheren Würde, ähnlich den Engeln Gottes. S. oben, Gebet 27. Anm.

